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Danibo 2017 DE

Einmal Fanø immer Fanø Aus historischen Quellen wissen wir, dass im 16. Jahrhundert ein Fischerdorf bei Odden, einer alten Bezeichnung für Nordby, existierte. 1741 kauften die beiden Gemeinden Nordby und Sønderho die Insel auf einer Auktion in Ribe vom dänischen König. Bis dahin dienten sie ihm als Pachtbauern. Mit dem Kauf der Insel bekamen die Bewohner u.a. das Recht, Schiffe zu bauen, Schiffe zu besitzen und freien Handel www.danibo.dk zu treiben. Daraufhin erfolgte Anfang 1800 ein enormer Aufschwung der Seefahrt. 1897 hatte die Insel nach Kopenhagen die zweitgrösste Handelsflotte Dänemarks, aber als die Dampfschiffe auftauchten, verloren Fanøs Segelschiffe ihren Einfluss. Von grosser Bedeutung war auch der neue Hafen in Esbjerg, der 1868 angelegt wurde. Im Unterrichtsektor spielte die Seefahrt eine bedeutende Rolle für Fanø, da 1860 die erste Navigationsschule und 1979 die Seefahrtsschule gegründet wurden. Beide Schulen sind jetzt nicht mehr im Betrieb. Als die Schiffahrt ihre Bedeutung für Fanø verlor, tauchten neue Möglichkeiten auf. Die Nordsee mit dem feinen Sandstrand der Insel zogen mehr und mehr Badegäste an, so dass Fanø 1891 den ersten Kurort Dänemarks eröffnen konnte. Seitdem ist Fanø ein beliebter Ferienort, dank seiner grossartiger Natur, seinem weiten Horizont und der engen Zusammengehörigkeit in den beiden, alten Schifferorten Nordby und Sønderho. 1897 hatte die Insel nach Kopenhagen die zweitgrösste Handelsflotte Dänemarks


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